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Das Herrliche am Reiten in freier Natur kann nur begreifen, wer es probiert hat. Damit ist nicht der Ausritt einmal um's Dorf gemeint, sondern schon wenigstens 10 oder mehr km quer durch Wälder und Wiesen. Dafür ist natürlich der Westernsattel besonders geeignet, und auch der Westernreitstil ist auf längeren Strecken für das Pferd angenehmer, da er mit einem Zupfen hier und einem Lupfen dort anstatt von hartem Zügelzug, Schenkel- und Gerteneinsatz meist auskommt.

Dazu nehmen wir regelmäßig an Trails statt. Das sind Wettbewerbe für Pferd und Reiter, die über etwa 10 bis 30 km quer durch die tolle Landschaft von Rhön oder Vogelsberg  ausgetragen werden und bei denen meist etwa 10 Aufgaben mit Punktwertung zu absolvieren sind, die für Pferd und Reiter oft nicht einfach sind. Im Gegensatz zu den ernsthaften und sehr ehrgeizig ausgetragenen Profi-Western-Wettbewerben geht es bei uns aber recht locker und freundschaftlich zu.
Da gilt es z.B. über grell bemalte Wippen zu reiten, durch wasserfallartig besprengte Tore oder über bunte Plastikplanen zu reiten. Und es gibt noch einige "Gemeinheiten" mehr. Da sind Kaltblüter natürlich klar im Vorteil, aber wir machen uns nichts draus, denn wir lieben unsere heißblütigen Vierbeiner.

In 2000 haben wir mit einigen Freunden erstmals einen Zweitagesritt durch die Rhön unternommen, sind mit den Pferden in Gasthäusern eingekehrt und haben bei einer zünftigen Waldhütte übernachtet. Das war toll! Wir haben es August 2002 wiederholt.

Näheres dazu  findet ihr hier:

Westernritt 2000 Westernritt 2002 Wanderritte